Sportschule Steinbach

Dopingprävention

Dopingprävention

Im Leistungssport bedeutet „Doping“ den Missbrauch von Substanzen oder Methoden zur Leistungssteigerung außerhalb natürlicher Möglichkeiten. Wer dopt, setzt seine Gesundheit auf’s Spiel, verstößt gegen das Fairplay-Gebot des Sports, betrügt andere und sich selbst.  Die Chancengleichheit im Sport versuchen Doper/-innen auszutricksen und das Ergebnis zu ihren Gunsten vorhersehbarer zu machen. Sie wollen um jeden Preis der/die Beste sein.

Niemand kann genau sagen, wie viele Doper/-innen es tatsächlich gibt. Die Zahl der überführten Athleten/innen zeigt aber nicht die Realität. Auch im Freizeitsport wird immer häufiger gedopt. Hier unterliegt man keinen Sportregeln und braucht keine Sperre durch ein Sportgericht fürchten – mit vielleicht noch größerer Schädigung der Gesundheit als im Spitzensport.

Dopingsubstanzen und –methoden können die Konzentration steigern, die Willenskraft erhöhen, Unruhe abbauen, Muskelwachstum beschleunigen, den Stoffwechsel verbessern, Schmerzen unterdrücken und ausdauernder machen. Ohne Training ist Doping jedoch im Sport wirkungslos. Doping kann aber ebenso einen Herzinfarkt auslösen, Schlafstörungen verursachen, Beklemmungszustände hervorrufen, psychisch abhängig machen, viele Organe schädigen, Frauen vermännlichen, aggressiv machen und schwere Akne erzeugen.

Viele Dopingmittel wurden ursprünglich als Medikamente für kranke Menschen erfunden. Wirksame Medikamente haben aber immer auch erhebliche Nebenwirkungen und sollten nicht bei Gesunden angewendet werden. Der/die gesunde Sportler/in verwendet sie leider oft leichtsinnig oder unwissend und vergisst dabei die Nebenwirkungen.

Neben dem Doping ist die sogenannte Dopingmentalität von großer Bedeutung. Diese zeigen jene, die auf der ständigen Suche nach erlaubten sowie noch nicht verbotenen Mitteln zur Leistungssteigerung sind. Solche Mittel sind zum Beispiel konzentrierte Vitamine, Nahrungsergänzungsmittel, Aufputschgetränke und allgemein die „kleinen Fitmacher“ des Alltags. Denn wenn diese Neigung einmal da ist, dann ist der Schritt zum Doping nicht mehr weit.

 

Gehe dem Dopingproblem nicht aus dem Weg. Erweitere dein Wissen und interessiere dich für Möglichkeiten zur gesunden Leistungssteigerung.

 

Anstöße und Möglichkeiten findest du

  • in den Broschüren und Flyern zur Dopingprävention der Deutschen Sportjugend:  hier
  • auf der Homepage der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland (NADA): hier
  • auf der Homepage Gemeinsam gegen Doping das e-Learning-Modul der NADA: hier
  • auf der Homepage der World Anti-Doping Agency (WADA): hier

Wissensüberprüfung:

Wissensquiz der Nationale Anti Doping Agentur Deutschland (NADA):
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Wissensquiz der World Anti-Doping Agency(WADA):
WADA-Quiz starten